Die letzten Wochen habe ich im berufsbegleitetem Hyperfokus verbracht. Ich hatte eine Firma zu gründen, da derlei nicht der Maria Ding ist.
Also befand ich mich in einem Zustand des ständigen Nachdenkens darüber, wie verschiedene Zahnräder besser ineinandergreifen würden, welche Zahnräder man noch braucht und wo man die herbekommt und an welcher Stelle die dann wieder ins Getriebe passen. Es war ein einziges Zusammenpuzzeln und Verkabten und dann doch passen von Zahnrädern in meinem Kopf. Die größten Brocken sind gemeistert. Wenn alles gut läuft, (und das muss es, denn Deutschland ist über Weihnachten und Neujahr für geewöhnlich drei bis vier Wochen lang nicht ansprechbar) geht der Laden am 01. Februar auf. Wenn nicht, vielleicht einen Monat später. Ich muss schon sagen, dass mir das hat alles Spaß gemacht hat. Man hatte mit vielen neuen Leuten zu tun, sich mit vielen neuen Dingen zu beschäftigen und viel zu lernen. Auf den üblichen Dopaminblues im Februar kann ich mich also schon mal seelisch vorbereiten.
Stellvertretend für die vielen anderen Veranstaltungen, über die ich hier nicht geredet habe, möchte ich kurz das Konzert „Mine&Orchester“ loben, welches Maria und ich uns am 27.November im Haus Auensee in Leipzig angeschaut haben. Eigentlich wollten wir ja dort unsere Töchter mit hinnehmen, doch eine wurde krank und eine wollte nicht alleine mit. Verkauft kriegt man die Karten vor der Tür dann so kurzfristig auch nicht mehr, dafür ist das Auensee zu weit ab vom Schuss.
Das Auensee hat aber eine super Akustik, wie ich jedesmal aufs Neue finde, wenn ich mal wieder dort bin.
Das Konzert war sehr voll und sehr besonders. Die meiste Zeit standen um die 30 Leute auf der Bühne. Es gab Bläser, Streicher, Elektroniker, Backgroundchor und Sängerin und Akrobatik. Wir mögen Mine, ihre Texte und ihre genresprengende Musik.
