Wenn mir in den letzten Tagen etwas aufgefallen ist, dann wie sehr sich Lisbeth in der Schule anstrengt.
Wie sie auf einmal zielstrebig und vernünftig jeden Tag was für die Schule macht, als hätte es die Grundschulzeit nie gegeben. Wie sie Ehrgeiz entwickelt. Hannah ist schon immer ergeizig und bei aller Bernd das Brot-haftigkeit, die die Wirren der Pubertät ihr aktuell bescheren, bleibt sie weiter zielstrebig in der Schule und opfert sogar ihr Volleyballtraining den steigenden Anforderungen der siebten Klasse. Ich weiß in beiden Fällen nicht, ob ich das ausnahmslos gut finde…
Apropos Bernd das Brot. Der hatte in der Sendung von John Oliver einen großen Auftritt. John Oliver verwechsele ich immer mit Steve Colbert, also dem, dessen Sendung (mindestens auch) auf Druck des Trump-Regimes enden wird.
Bei Jimmy Kimmel hat das nun nicht (schon wieder) geklappt. Mir zeigt das auch, was für eine Macht jeder Einzelne von uns mit seinen Konsumentscheidungen in unseren westlichen Gesellschaften auszuüben vermag. Vielleicht ist die Konsumentscheidung sogar ähnlich mächtig, wie die eigene Wählerstimme. Falls nicht, dann aber in jedem Fall mächtiger als die Teilnahme an einer Demonstration.
Heute ist „die Cardinale“ gestorben. Als ich mit elf oder zwölf Jahren zum ersten Mal „Spiel mir das Lied vom Tod“ gesehen habe, war sie mein erster veritabler Star-Crush. Das der Drehzeitpunkt dieses Films ungefähr ein Jahrzehnt vor meiner Geburt lag, war mir egal. Hier wurde sie in ihren Zwanzigern auf Zelluloid gebannt und ich war sehr verliebt. Das faible für starke, aber zugleich feminine Gesichter (brünetter Frauen) ist bis heute geblieben.
Die Zeiten, in denen wir Leben, zusammengefasst in einem Screenshot einer KI-Zusammenfassung eines Artikels der „Süddeutschen“:
