Heute hatte ich Homeoffice, extra für Bruno, den Patenhund … und er hat mich versetzt. Dessen beide Frauchen waren nämlich erkältet und dementsprechend selbst in ihrem Home.
Stattdessen hatte ich Hannah zu Hause, die auch erkältet ist, denn das mit den Erkältungen, das zieht sich hier in der Gegend gerade so durch. In der vergangenen Woche lag Maria komplett darnieder und im direkten Umfeld hört man auch viel davon.
Die Erkältungssaison beginnt früh im Jahr und nun hat sie eben auch Hannah erwischt. Lisbeth und ich sind mal wieder extrem von Viren umgeben, halten aber mit allenfalls leichtem Schmiersekret hier und da, sowie einem leichten Druck auf dem Ohr konsequent durch. Für einen Krankenschein reicht es noch nicht. Für große Erlebnisse aber auch nicht. Man schleicht sich so durch und ruht…
Bei Buddenbohm und Kaltmamsell ging es dieser Tage um Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, im weitesten Sinne … hier am Beispiel des eigenen Großstadtkiezes und deren Beschreibung durch Medien, Ortsfremde und Mitmenschen.
Ein Phänomen, welches wohl jeder kennt und mich auch hin und wieder gedanklich beschäftigt. Auch wenn ich mit meinem letzten Beitrag sicher einige Klischees bedient habe, ist mein Kiez in Ostdeutschland auch ganz anders, als er von den Medien und anderen Menschen immer wahrgenommen wird. Vielschichtiger und geschichtlicher auf alle Fälle, geht ja auch nicht anders. Es ist ein Ort wo Menschen leben, und der ist automatisch voller verschiedener, an unterschiedlichen Horizonten gemessener Realitäten. Das einzige, worüber wir wirklich Kontrolle haben, sind unsere Gedanken. Oder ähnlich: »Das Glück unseres Lebens hängt von der Qualität unserer Gedanken ab.« (Marc Aurel)
Die Basketball-EM ist in vollem Gang und ich habe noch nicht EINMAL hier erwähnt, wie sehr es mich begeistert, unserer aktuellen Nationalmannschaft beim Spielen zuzuschauen. Was für eine großartige Spielergeneration…
Basketball ist nicht unbedingt ein inklusiver Sport (man sollte schon eher über als unter 1,85m groß sein), aber es ist für mich der großartigste Sport der Welt. Wenn kein Unglück geschieht, riecht es schon wieder nach Medaille.
Heute, gegen Finnland spielen sie das schlechteste Spiel des Turniers und gewinnen trotzdem 91:61.