Lisbeth hatte auf Google eine Einrichtung gefunden, in der sich Papageien befanden und in die man reingehen konnte, also fuhren wir da hin.
Diese wurde von Polen betrieben, was man der ein oder anderen deutschen Übersetzung auch anmerkte.
Wir verbrachten also eine gute Zeit im Papageienhaus, ließen uns von diesen großen lauten Vögeln beknabbern und beklettern. Das fand Lisbeth gut und ich fand es auch gut. Wie das die Papageien fanden, ist schwer zu sagen. Draußen im Garten lag eine riesige Gulliverfigur ziemlich tot da. Man konnte reingehen, die Organe bestaunen und den Herzschlag hören. So viel zu dieser Attraktion.
Im Anschluss wollte Lisbeth in einer Bäckerei Kuchen essen. Das fand sie im Urlaub immer gut. Ein Stück Kuchen und dazu einen Kakao. Also fuhren wir nach Zinnowitz, denn da wollte Maria unbedingt hin und dort in eine Bäckerei. Mein Mohnkuchen war lecker. Der Strand und die Straßen in Zinnowitz wirken deutlich voller, als die in Heringsdorf und Ahlbeck. Das wäre mir einen Urlaub lang zu voll gewesen. Hannah genoss die Zeit auf der Seebrücke irgendwie besonders.
Dann fuhren wir zurück, weil unsere Freunde mit uns nochmal zum Public-Viewing wollten. Auf dem Weg dorthin trafen wir eine gemeinsame Freundin mit ihrem Hund und so einen weiteren dieser verrückten Zufälle. Beim Public-Viewing war es deutlich leerer als gestern. Es gewann Argentinien verdient, obgleich auch von mir unerwünscht. Der Rückweg, barfuß im Meer den dunklen Strand entlang war ziemlich teenagerisch und hatte einige ebensolche Momente. Ich war jedenfalls zum ersten Mal im Dunkeln auf einem unbewachten Strandwächterturm.





